Die vielfältige Welt der Liquids

Wer gerne eine entspannende Zigarette paffen möchte, der braucht nicht unbedingt zum immer zum Glimmstängel greifen. Die E-Zigaretten sind eine echte Alternative zu Tabakzigaretten, denn sie sind günstiger, weniger gesundheitsschädlich und man kann sie meistens sogar drinnen genießen. Der größte Vorteil der E-Zigaretten ist allerdings ihr toller Geschmack. Der wird durch das Liquid erzeugt, das dann verdampft und inhaliert wird.

Die Liquids sind mit verschiedensten Aromen angereichert und können nach Wunsch sogar Nikotin enthalten. Die Geschmäcker reichen von leckeren Früchten über süße Schokolade oder Kaffee zu erfrischendem Menthol und Eis. Zum Kuchen am Nachmittag passt ein Liquid mit Kaffeearoma toll. Für Leckermäulchen gibt es zahlreiche süße Geschmäcker wie Kuchen, Vanille oder Nougat. Im heißen Sommer schmecken Fruchtaromen von Himbeere bis Melone erfrischend. Im Herbst und Winter passen Bratapfel oder Zimt zum gemütlichen Dampfen vor dem Kamin oder eingekuschelt auf dem Sofa. Daneben gibt es für Tabakfans oder Menschen, die sich das Rauchen abgewöhnen möchten natürlich auch Liquids mit würzigem Tabakaroma. Besonders lecker sind Kombinationen aus Kaffee- und Tabakaromen oder Schokolade und Früchten.

Aus den zahlreichen Geschmacksnoten kann man sich ganz nach den eigenen Vorlieben die Lieblingsaromen aussuchen und jeden Tag andere genießen. Das Liquid kann einfach aus den kleinen Fläschchen in den Tank gefüllt werden und wird dann gedampft. So erlebt man immer neue und leckere Aromen. Probieren Sie Ihre Lieblingsaromen doch gleich aus und entspannen Sie beim gemütlichen Dampfen.

Elektrische Zigarette

Es soll in Deutschland bereits 2 Millionen Dampfer und Dampferinnen geben. Dampfer/innen oder auch „Steamer“ wie sie sich selber nennen sind die Nutzer der Elektrische Zigarette. Diese Steamer wirken oft ein bisschen individualistisch, wenn man sie überhaupt einmal sieht, denn komischerweise fallen sie im Straßenbild kaum auf. Doch ein derartig rasanter Trend müsste doch viel auffälliger sein. Wie kommt denn das?

Das ist eigentlich nur logisch. Denn es gibt ja einige Unterschiede zwischen Rauchen und Steamen. Eine „Pyro“, so heißen Zigaretten im Steamer-Slang, brennt, wenn sie einmal angezündet ist, so im Schnitt eine viertel Stunde. Der Steamer nimmt oft nur einen kräftigen Zug und lässt die E-Zigarette wieder in der Tasche verschwinden. Das macht er oder sie auch manchmal an Orten, wo es vielleicht nicht gesehen werden soll. Aber da es ja nichts schadet, verraten wir es auch nicht weiter.

Was die Außenwirkung anbetrifft, so müssen sich Steamer nicht verstecken. Denn die meisten E-Zigaretten sehen durch ihr edles Design einfach nur schick aus. Auch daran kann sich freuen, wer den Umstieg „gewagt“ hat. Die Verhaltensänderungen, die das Steamen erfordert, sind schnell gelernt. Es fängt mit der Logistik an. Zwar braucht der Steamer kein Feuerzeug mehr, dafür muss er bedenken, dass es seinen Nachschub nicht an jeder Ecke gibt. Der Steamer besorgt sich seine Liquids stets auf Vorrat. Wenn er oder sie unterwegs ist, sind immer zwei E-Zigaretten dabei, denn der Akku ist auch schnell mal am Ende. Auch neue Verdampferköpfchen sollten stets in der Tasche sein, denn das sind Verschleißteile. Die sind aber günstig zu haben. Schließlich gilt auch insgesamt: Steamen ist nicht nur besser, sondern auch billiger als Rauchen.

Elektro-Zigarette

Wer von Zigaretten auf die Elektro-Zigarette umsteigt, dem stellt sich sofort eine wichtige Frage: „Nehme ich Liquids mit oder ohne Nikotin?“ Es ist schwer, darauf eine allgemeingültige Antwort zu geben. Es hängt sicher vom „Typ“ ab, gewiss auch von der Einstellung, ganz bestimmt von der Anzahl der gerauchten Zigaretten.

Relativ einfach fällt der Rat für den starken Raucher der Zigaretten mit hohen Nikotinwerten geraucht hat. Er wird den Wechsel höchstwahrscheinlich nur schaffen, wenn er Nikotin-Liquids in seine Elektro-Zigarette füllt. Hardcore-Raucher sollten auch eher Liquids mit hoher Nikotin-Dosis wählen. Wer leichte „Pyros“ bevorzugte, wird auch mit wenig Nikotin im Liquid zufrieden sein.

Es ist natürlich durchaus möglich, nikotinfreie und Nikotin-Liquids parallel zu konsumieren. Denn für viele Ex-Raucher ist es vor allem psychologische wichtig, dass Dampf als Rauchersatz mit im Spiel ist. Dafür reichen die Liquids ohne Nikotin und wenn das Bedürfnis nach Nikotin aufkommt, kann ja immer noch ein kräftiger Zug aus der zweiten Elektro-Zigarette genommen werden.

Ziel vieler Steamer ist es, sich vom Nikotin total zu entwöhnen. Hier ist Geduld gefordert. Denn viele Ex-Raucher und Umsteiger berichten, dass es bis zu 2 Jahren dauern kann, bis das gelungen ist. Einige gönnen sich sogar ab und zu richtige „Pyros“ zusätzlich. Wenn das im Rahmen bleibt, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

Wer sofort auf Nikotin verzichten will oder muss, dem sei Menthol-Liquid empfohlen. Die Inhalation des ätherischen Öls vermittelt tatsächlich etwas Vergleichbares wie einen Nikotin-Flash. Allerdings sollten auf keinen Fall reine Menthol-Öle in die Elektro-Zigarette gefüllt werden! Denn die die Konzentrate sind viel zu intensiv und das Gerät wird dadurch unbrauchbar.

Die E-Zigarette

Viele Raucher hadern mit ihrer Sucht. Denn es macht schon Angst daran zu denken, dass der Organismus mit jedem Zug rund 9 000 verschiedene Substanzen aufnimmt. Die meisten davon sind schädlich. Trotz dieses Wissens schaffen es viele Raucher nicht, speziell von starkem Zigarettenkonsum loszukommen.

Wenn schon viele Hilfsmittel wie Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis versagt haben, bietet sich heute eine einfache Alternative an: Die E-Zigarette. Und es ist kein Surrogat, keine Krücke, sonders das „Dampfen“ oder „Steamen“ ist etwas viel Besseres. Das bestätigen viele Umsteiger schon nach kurzer Zeit. Es ist einfach angenehmer, weil kein Rauch mehr in der Wohnung hängt und kein Aschenbecher mehr vor sich hin stinkt. Auch Textilien riechen nicht mehr nach Teerfabrik, ganz zu schweigen vom Raucher selber. Auch für Nichtraucher und Nichtdampfer ist die E-Zigarette gar nicht oder kaum noch irgendwie störend. Und das Wichtigste: Für das Dampfen konnten bisher noch keine schädigenden Wirkungen nachgewiesen werden.

So langsam rückt das geniale Genussmittel auch in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Daher haben schon einige oder vielleicht sehr viele Raucher schon mal an den Umstieg auf die E-Zigarette gedacht. Doch sie schieben die Entscheidung vor sich her. Das ist durchaus positiv, denn ein ständiges „Drandenken“ ist wie ein mentales Training und steigert die Motivation. Wenn dann die Entscheidung getroffen ist, fällt der Umstieg umso leichter. Viele schaffen es auf Anhieb und stellen verblüfft fest, dass es gar nicht so schwer war. Ganz im Gegenteil macht das Dampfen viel mehr Spaß. Und das nicht nur wegen des besseren Gewissens, sondern auch Dank der vielen verschiedenen Aromen.